INCA® stellt vom 27.-28. Juni auf der SicherheitsExpo in München aus

Am 27. und 28. Juni 2017 findet im MOC München wieder die Sicherheitsexpo statt. Bei dieser Fachmesse für Zutrittskontrolle und Objektschutz zeigen die führenden Unternehmen der Branche ihre neuen Entwicklungen und die aktuellen Trends rund um das Thema Sicherheit.

Als Marke INCA® nehmen wir auch dieses Jahr wieder mit einem eigenen Messestand teil, um unsere vielfältigen Lösungen rund um Zutrittskontrolle und Zeiterfassung zu präsentieren. In diesem Zusammenhang stellen wir auf unserem Messestand E06 neue Technologien vor, die wir an unsere Zutrittskontrollsoftware INCA® IDICS angebunden haben, um unseren Kunden eine komfortable All-in-one-Lösung auch bei komplexen Anforderungen zu ermöglichen.

Auch dieses Jahr erwarten unsere Besucher einige Neuerungen und weiterentwickelte Technologien:

  1. Die kompakte Zutrittszentrale IDICS Door Controller
  2. Unser neues Zeiterfassungsterminal IZ 940 mit RFID oder Handvenenerkennung
  3. Das mobile Zeiterfassungsterminal Chronos
  4. Einzigartige mechatronische Schließzylinder, die wir als erste Anbieter überhaupt in eine Zutrittskontrollsoftware integriert haben.

Als weiteres Highlight präsentieren wir die Ortung als zusätzliches Merkmal für die Zutrittskontrolle. Durch diese Innovation können wir für unsere Kunden sicherstellen, dass Zutrittsberechtigungen für Personen nur Gültigkeit besitzen, wenn sich die besagte Person in einem definierten geographischen Umkreis befindet. Besucher die allerhöchste Sicherheit wünschen können sich zudem über aktuellste biometrische Zutrittskontrollen, z.B. mittels Handvenenscanner, informieren.

Gern können Sie sich hier Ihr kostenloses Ticket sichern. Der Aktionscode lautet „SEC18-E06“.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ansprechpartner:
Tobias Hübner
Tel.: 0371 37364 95
Mail: thuebner@ibes.ag

Konten für Arbeitszeiten

Individuellere Arbeitszeitberechnung durch freie Kontendefinition und Dual Level Calculation

Durch unser aktuellstes Softwareupdate erhalten die Nutzer unserer Zeiterfassungssoftware INCA® IDICS noch weitreichendere Möglichkeiten bei der Berechnung und Auswertung von Arbeitszeiten. Unsere Zeiterfassung bietet unseren Kunden dank freier Kontendefinition und Dual Level Calculation (kurz: DLC) die Möglichkeit, Zeiten beliebig zu saldieren und unter Beachtung verschiedener Abrechnungsperioden individuell zu bearbeiten.

Die Software unterscheidet dabei in Konten Level 1 und Konten Level 2. In Konten Level 1 werden die Tagesbasissalden gleicher Abrechnungsperioden addiert oder subtrahiert. Ein Konto Level 2 wird, ähnlich einer Makroprogrammierung, aus beliebig vielen Schritten zusammengesetzt. Für jeden einzelnen Schritt kann festgelegt werden, aus welcher Quelle der neue Wert stammt, mit welcher arithmetischen Operation (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division) der Wert zu verarbeiten ist und ob der bisherige Zwischensaldo sich innerhalb frei definierbarer Limits bewegt. Bei den verwendbaren Quellen können einzelne Konten Level 1, Zuschläge oder manuelle Werte verwendet werden.

Bisher war es strikte Voraussetzung, dass die Weiterverarbeitung von Werten aus Level-1-Konten nur dann für ein Level-2-Konto möglich war, wenn exakt die gleiche Abrechnungsperiode verwendet wurde. Um noch mehr Möglichkeiten für die Weiterverarbeitung von Daten zu schaffen, wurde für folgenden Fall eine gesonderte spezielle Erweiterung vorgesehen:

Wird für ein Level-2-Konto die jährliche Abrechnung verwendet, dann darf dieses Konto (neben den bereits bisher verfügbaren Werten aus ebenfalls jährlich abgerechneten Level-1-Konten) nun zusätzlich Werte aus Level-1-Konten verarbeiten, welche folgende Abrechnungsperioden verwenden: täglich, monatlich zum Monatsende, quartalsweise, halbjährlich.

Einer der wichtigsten Vorteile dieser Erweiterung ist, dass Level-1-Salden, welche evtl. Korrekturwerte enthalten, jetzt in jährliche Level-2-Konten summiert werden können. Eine bisher erforderliche parallele Führung von Level-1-Monats- und -Jahreskonten (inkl. parallele Zuweisung von Korrekturwerten) ist damit nicht mehr erforderlich und reduziert damit den Pflegeaufwand erheblich.

Integration mechatronischer Schließzylinder in das Zutrittskontrollsystem

Mechatronische Schließzylinder und Online-Zutrittskontrolle sind zwei Komponenten aus unterschiedlichen Welten, die sich mit der Zeit recht stark aneinander angenähert haben.

Während die Online-Zutrittskontrolle ebenso wie die Zeiterfassung größtenteils auf Biometrie oder RFID-Technologien setzt liegt der Ursprung der mechatronischen Zylinder im klassischen Schließsystem. Bisher mussten sich Kunden oft für eines dieser beiden Systeme entscheiden.

Mechatronische Zylinder sind ähnlich aufgebaut wie mechanische Schließsysteme mit Profilzylinder, besitzen allerdings eine (zusätzliche) elektronische Komponente. So muss der Schlüssel nicht nur rein mechanisch zum Zylinder passen, er benötigt zudem eine elektronische Berechtigung, die im Zylinder ausgelesen und analysiert wird. Mechatronische Schließsysteme sind sehr robust, können aber an häufig betretenen Bereichen unpraktisch sein, sind verhältnismäßig teuer und bieten nicht die volle Kontrolle über Zutritte und Zutrittsversuche wie eine Online-Zutrittskontrolle. Zudem kann man mit ihnen keine Anwesenheitserfassung durchführen.

Die ibes AG hat die mechatronischen Schließzylinder aus der Cliq-Reihe von Assa Abloy nun an ihre Zutrittskontroll- und Zeiterfassungssoftware angebunden. Über einen im Schlüssel integrierten RFID-Transponder können Kunden sowohl mechatronische als auch RFID-basierte Technologien mit einem Medium bedienen. Die Verwaltung der Berechtigungen erfolgt zentral in der Software IDICS. Eine doppelte Datenhaltung und –pflege ist demzufolge nicht erforderlich.

Es gibt bereits ein erstes, umfangreiches Referenzprojekt, bei dem diese Technologie gemeinsam mit drei weiteren Zutrittsmerkmalen für die Absicherung von über 100 Standorten genutzt wird.

IDICS Door Controller

Die kompakte Zutrittszentrale IDICS Door Controller

Der IDICS Door Controller (kurz: IDC) erweitert die INCA®-Controllerfamilie um ein weiteres Mitglied und gibt unseren Kunden mehr Flexibilität für die Planung ihrer Zugangssicherheit.

Der IDC ist ein dezentral installierter Controller, der durch seine kompakte Bauweise in Zwischendecken und anderen Hohlräumen Platz findet oder direkt an der Wand montiert wird. Er ist für die Steuerung von bis zu 4 Türen mit Onlinelesern bzw. 8 Türen mit Funktechnik ausgelegt. Durch seine integrierten Relais und Stromversorgungen für unterschiedliche Spannungsanforderungen ist er ein kompaktes All-in-one-Gerät für Zutrittskontrolle für kleinere Installationen oder redundant ausgelegte, dezentrale Zutrittssysteme.

Die bisher eingesetzte Steuereinheit „IDICS Area Controller“ (kurz: IAC) kann in seiner Standardbauform ca. 32 Türen verwalten und optional auf über 100 Türen erweitert werden. Der IAC wird üblicherweise zentral in einem 19“-Schrank untergebracht, bieten ansonsten allerdings die gleiche Funktionalität wie der IDICS Door Controller. So speichert auch der IAC sämtliche Berechtigungen für bis zu 30 Tage und puffert sämtliche Zutritte im Fall eines Netzwerkausfalls.
Abgerundet wird das Controllerprogramm vom IDICS Lift Controller, der für die berechtigungsbedingte Steuerung von Aufzügen mit bis zu 130 Etagen geeignet ist.

Leser der Zutrittskontrolle am Standort der Polizei Brandenburg

Ibes AG führt Zutrittskontrollsystem für die Polizei in ganz Brandenburg ein

Nach einem umfangreichen Auswahlverfahren erhielt die ibes AG aus Chemnitz den Auftrag 150 Standorte der Polizei des Landes Brandenburg durch ein elektronisches Zutrittskontrollsystem abzusichern.

Da die auszustattenden Standorte für die Gewährleistung der Sicherheit im Land Brandenburg und für die schnelle Durchführung hoheitlicher Aufgaben von elementarer Bedeutung sind, dürfen die Gebäude ausschließlich von berechtigten und eingewiesenen Personen betreten werden. Um dies zweifelsfrei gewährleisten zu können, werden die Standorte mit einer speziell für diesen Zweck entwickelten Online-Zutrittskontrolle ausgestattet. Die Lösung kombiniert mehrere Sicherheitsmerkmale, lässt sich einfach nachrüsten und ist sehr robust und ausfallsicher. Insgesamt werden ca. 150 im gesamten Bundesland verteilte Gebäude an das zentrale Zutrittskontrollsystem angebunden. Auch die langjährige Wartung und Pflege der Technik ist Teil des Auftrages. Insgesamt hat das Projekt einen Auftragswert von mehreren Millionen Euro und ist damit der größte und einer der anspruchsvollsten Aufträge der jüngsten Vergangenheit.

Für Jens Schwendel, Vorstand der ibes AG, ist dieser Auftrag kein Zufall: „Wir konnten im Rahmen des Auswahl- und Testverfahrens mit unserer hohen Lösungskompetenz, Flexibilität und Glaubwürdigkeit punkten. Im Ergebnis entstand ein speziell auf die Bedürfnisse des Landes Brandenburg abgestimmtes Zutrittssystem, welches in dieser Form bundesweit einzigartig ist.“.

Unter der Marke INCA® bietet die ibes AG ihren Kunden seit über 20 Jahren Komplettlösungen für Zutrittssicherheit in Gebäuden und Grundstücken. Um dabei flexibel auf die Gegebenheiten vor Ort und die Bedürfnisse der Unternehmen aus allen Branchen eingehen zu können, wurde ein Vielzahl von Sicherheitstechnologien in die unternehmenseigenen Zutrittskontrollsoftware INCA® IDICS integriert. Die Identifikation von Personen kann dabei durch aktuelle RFID-Technik, biometrische Merkmale, Geheimzahl, GPS-Ortung oder eine beliebige Kombination dieser Informationen erfolgen.

Elektronische Zutrittskontrollsysteme werden vorwiegend in Unternehmen, behördlichen Einrichtungen und vereinzelt in  Privathaushalten zur Erhöhung der Sicherheit eingesetzt. Im Vergleich zu mechanischen Schließsystemen ermöglichen sie das Sperren einzelner „Schlüssel“ und die Vergabe von zeitlich befristeten Schließberechtigungen.

 

Ansprechpartner:

Tobias Hübner
Sicherheitsingenieur
ibes AG
Bergstraße 55
09113 Chemnitz

Mail: thuebner@ibes.ag
Tel.: 0371 37364 95
Web: www.inca.eu